Beilage
Brezelknödel
oder: Brezaknedel
Altbackene Brezeln, warme Milch, eine Rolle in Alufolie — der Knödel gart im Wasserbad und braucht keine Serviette und keinen Topf, der sprudelt. Zwei Dinge entscheiden: Die Brezeln müssen wirklich alt sein, und das Wasser darf ab dem Einlegen nicht mehr kochen.
- 1
Die Brezeln mit einem Messer in Würfel schneiden, in eine Schüssel geben, mit der warmen Milch übergießen und 30 Minuten stehen lassen.
- 2
Die Zwiebel fein würfeln und glasig dünsten, die gehackte Petersilie kurz mitschwenken und beides etwas abkühlen lassen.
- 3
Zwiebeln, Petersilie und Eier zu den Brezeln geben, mit dem Mehl bestreuen und alles zu einer bindigen Masse kneten. Kräftig mit Salz, Pfeffer und Paprika abschmecken — das Laugengebäck bringt zwar Salz mit, die Masse braucht trotzdem Würze.
- 4
Alufolie in 20 bis 30 cm lange Streifen schneiden, mit Öl einpinseln, die Masse daraufgeben und zu einer festen Rolle formen. Die Enden dicht zudrehen, damit kein Wasser hineinläuft.
- 5
Die Rollen in kochendes Wasser legen, die Hitze sofort zurücknehmen und 30 Minuten ziehen lassen. Ab jetzt darf das Wasser nicht mehr kochen, sonst treibt der Knödel auf und wird löchrig.
- 6
Die Rollen aus dem Wasser heben, kurz abkühlen lassen, aus der Folie wickeln und in fingerdicke Scheiben schneiden.
- 7
Die Scheiben in Butter und Öl von beiden Seiten goldbraun braten. Am nächsten Tag lohnt sich das besonders.
D'Brezla müaset alt sei. Frische saugat d'Milch edd auf, na wird dr Knedel a Batz.
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