Süßspeise
Marillen- oder Zwetschgenknödel
oder: Zwetschgaknedel
Kartoffelteig um eine Zwetschge, ein Stück Würfelzucker anstelle des Kerns — und dann Wasser, das nur noch zieht. Die Kartoffeln müssen kalt und ausgedampft sein, am besten vom Vortag: Warme ziehen so viel Mehl, dass der Teig schwer wird.
- 1
Die Kartoffeln in der Schale garen, gut ausdampfen lassen und am besten über Nacht kalt stellen. Warme Kartoffeln brauchen mehr Mehl, und mehr Mehl macht den Knödel fest.
- 2
Die geschälten Kartoffeln durch die Spätzlespresse drücken, Ei, Butter und Salz dazugeben und so viel Mehl unterarbeiten, wie die Masse aufnimmt. Es soll ein weicher, gerade eben formbarer Teig sein.
- 3
Die Zwetschgen einschneiden, den Kern herauslösen und an seine Stelle ein Stück Würfelzucker mit etwas Zimt legen.
- 4
Den Teig zu einer Rolle formen, in knödelgroße Stücke schneiden, flach drücken und um je eine Frucht schließen. In der Hand rund drehen und prüfen, dass keine Naht offen bleibt — sonst läuft der Saft ins Wasser.
- 5
Die Knödel in kochendes Salzwasser geben und die Hitze sofort zurücknehmen. Ab jetzt darf das Wasser nicht mehr kochen. In 20 Minuten sind sie gar.
- 6
Währenddessen die Butter in einer Pfanne schmelzen, die Milch dazugeben und die Semmelbrösel darin goldbraun rösten.
- 7
Die Knödel abtropfen lassen, in den Bröseln wenden und mit Puderzucker bestäuben.
D'Kardoffl scho am Dag vorher kocha. Kalt ond trocka nemmt dr Doig weniger Mehl, ond weniger Mehl gibt leichtere Knedel.
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